Samstag, 21. September 2019

Kupplung

Aufbau

Die großen V2 wurden bis Ende der 90er Jahre im Prinzip mit der gleichen Zweischeiben-Kupplung gebaut. Der Aufbau ist bei allen gleich.

 

 

In der Schwungscheibe sitzen die Federn, die eine außen gezahnte Scheibe gegen die Reibscheiben und die ebenfalls außen gezahnte Stahl-Zwischenscheibe drücken. In die Innenverzahnung der Reibscheiben greift der Mitnehmer vom Getriebe. Die Betätigung geschieht über eine Stange durch die Getriebehauptwelle, die die Federn zusammendrückt.

Unterschiede

Ab 1989 wurde die Verzahnung des Mitnehmers geändert. Bis dahin passen auch die Reibscheiben der neueren Modelle in die V7. Beim 5-Gang-Getriebe kann man den Mitnehmer wechseln und die neuen Scheiben verwenden.

Die Schwungscheibe lässt sich ebenfalls tauschen. Die Schwungmasse der neueren Tourer ist jedoch schon deutlich leichter. Noch weniger Gewicht hat die Schwungscheibe der LeMans. Mit weniger Schwungmasse dreht der Motor zwar schneller hoch, aber der typische V7-Charakter verschwindet.

 

Verschleißteile

Neben dem normalen Verschleiß der Reibscheiben verschleißt auch die Verzahnung des Mitnehmers und die Innenverzahnung in der Schwungscheibe. Dann verkanntet sich die Zwischenscheibe. Bemerkbar macht sich das durch eine nicht sauber trennende Kupplung bei voll gezogenem Hebel. In diesem Fall hilft nur der Austausch oder beim 5-Gang-Getriebe die Umrüstung auf den neueren Mitnehmer. Auf jeden Fall die Zwischenscheibe auf Verzug kontrollieren.

 

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Alle technischen Informationen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Garantie.

Letzte Aktualisierung: 03. 01. 2011 - 17:35 Uhr